Praxisbeispiel: Digitale Präzision bei Kronen und Brücken
Ein Praxisbeispiel für einen strukturierten digitalen Workflow bei anspruchsvollen Präparationssituationen.
Ausgangssituation
Im Bereich 13–14 sollte eine Kronen-Brücken-Versorgung auf Basis eines digitalen Workflows umgesetzt werden. Ziel war eine passgenaue, funktionell stabile und ästhetisch stimmige Restauration, die sich zuverlässig in den bestehenden Zahnbestand einfügt. Dafür war eine präzise digitale Datenerfassung als Grundlage für die weitere Konstruktion und Fertigung entscheidend.
Herausforderung
Die Präparationsgrenze im Bereich von Zahn 13 war durch Blutung und Schwellung erschwert darstellbar. Dadurch bestand das Risiko unvollständiger oder unscharfer Scandaten, was die spätere Randpassung und die Qualität der Versorgung beeinträchtigen kann. Gerade in solchen Situationen ist ein kontrollierter und sorgfältiger Scanprozess besonders wichtig.
Scanprozess
Mit dem Aidite Infinity 5 wurden die präparierten Zähne, die Nachbarzähne, die Antagonisten sowie die Okklusion digital erfasst. Während des Scanvorgangs wurden kritische Randbereiche gezielt kontrolliert und bei Bedarf nachgescannt, bis ein vollständiger und klarer Datensatz vorlag. So konnte sichergestellt werden, dass die relevanten Strukturen präzise für die weitere Verarbeitung abgebildet sind.
- Präzise Erfassung mit dem Aidite Infinity 5
- Gezielte Kontrolle kritischer Randbereiche
- Nachscannen bei Bedarf für vollständige Daten
- Sicherstellung präziser Abbildung relevanter Strukturen
Datenweitergabe
Die erzeugten 3D-Daten konnten direkt digital an die weiterverarbeitende Fertigung übergeben werden. Dadurch stand eine verlässliche Datengrundlage für Konstruktion und Herstellung der Restauration zur Verfügung. Der digitale Workflow unterstützt dabei eine effiziente und strukturierte Weiterverarbeitung ohne unnötige Medienbrüche.
„Der digitale Workflow ermöglicht eine nahtlose Übertragung präziser Scandaten an die Fertigung, was zu einer effizienten und fehlerfreien Produktion führt.“
Ergebnis
Die fertige Versorgung überzeugte durch gute Randpassung, stabile Okklusion und physiologische Kontaktpunkte. Auch hinsichtlich Funktion, Form und Ästhetik zeigte sich ein überzeugendes Ergebnis. Damit wurde deutlich, dass eine präzise digitale Erfassung die Basis für eine hochwertige und klinisch stimmige Versorgung bildet.
Gute Randpassung
Stabile Okklusion
Physiologische Kontaktpunkte
Überzeugende Ästhetik und Funktion
Fazit
Das Praxisbeispiel zeigt, wie ein strukturierter digitaler Workflow auch bei anspruchsvolleren Präparationssituationen zu präzisen Scandaten und passgenauen Restaurationen führen kann. Entscheidend sind dabei nicht nur die digitale Erfassung selbst, sondern auch die kontrollierte Nacherfassung kritischer Bereiche und die sichere Weitergabe der Daten in den nachgelagerten Fertigungsprozess.